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Das Interview mit Dirk-Uwe Klaas

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des VDM - Verband der deutschen Möbelindustrie und Geschäftsführer des Fachbeirats der imm cologne.

Unsere Branche hat gute Chancen, weiter zu wachsen.

Herr Klaas, was können die Besucher von der imm cologne 2012 erwarten?

Es geht kein Weg an der imm cologne vorbei. Da sich das inzwischen herumgesprochen hat, erwartet die Besucher eine enorme Internationalität auf Ausstellerseite. Durch Weltneuheiten, die nie zuvor der Öffentlichkeit und dem internationalen handel vorgestellt wurden, durch innovative Möbel und neue Einrichtungsideen. Wir werden besonders ressourcenschonende Materialien und viel Lichttechnik sehen. Besucher und besonders Einkäufer werden Produktanreize bekommen, die sie zur Bestellung geradezu auffordern.

Warum ist die imm cologne ein Magnet für Besucher aus aller Welt?

Sie ist einzigartig. Köln liegt im Herzen Europas, dem weltweit wichtigsten Möbelmarkt. Die Nähe zu den aufsteigenden Nationen Osteuropas ist dabei von Vorteil. Immerhin wachsen die Nachfragen nach Möbeln hier enorm, und die osteuropäischen Einkäufer haben keine langen Anreisewege. Für Europäer und Asiaten ist die imm cologne gesetzt, ebenso für die Nord- und Südamerikaner. Die Messe ist fester Bestandteil des Jahres, sie ist Auftakt und Stimmungsbarometer für die internationale Möbelindustrie.

Wie wichtig ist das Business in Köln?

Köln steht für Business. Die Ordertätigkeiten auf der imm cologne machen Sie zu dem, was die Messe ist. Die imm cologne ist unsere Marktrealität. Übrigens zeigt sie als einzige Möbel- und Einrichtungsmesse, dass die Verknüpfung zwischen Show-Event und echter Handelsplattform auch im großen Stil funktioniert.

Auf welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssen wir uns im In- und Ausland im kommenden Jahr einstellen?

Unsere Branche hat gute Chancen, weiter zu wachsen. Die internationale Nachfrage nach Möbeln wird in den kommenden Jahrzehnten weiter deutlich zunehmen. Die Internationalität und die Menge der internationalen Warenströme wachsen unaufhörlich. Etwaige Krisen könnten uns zwar schütteln, aber letztendlich muss die Stärke im Marktgeschehen und Wettbewerb aus den Unternehmen selbst kommen.

Herr Klaas, vielen Dank!