Im Jahre 2010 dominieren gegensätzliche Tendenzen zum Experimentellen wie zur Besinnung auf Beständigkeit und Qualität die Designszene.
"Discipline", "Trickery", "Comfort Zone" und "Rehab" heißen die wichtigsten Entwicklungen für die Enrichtungsbranche 2010.
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"Trickery" (Tricksereien): Design mit doppeltem Boden
Im fröhlich-populären Milieu wird das Spiel mit klassischen Formzitaten, Improvisationen und Illusionen auf einmal sehr ernst genommen und kreative Qualität jenseits der perfekten Ausführung bejubelt. Trickery stellt den Versprechungen von Solidität eine Welt des Scheins, der Verwirrspiele und Puzzle entgegen.
"Comfort Zone" (Wohlfühlbereich): Trost spendende Kuschelzone
Im familiär-harmonischen Ambiente besinnt man sich auf die eher robuste Qualität traditioneller Formen und Muster aus aller Welt, auf Selbstgemachtes und Dinge, die wie selbstgemacht aussehen.
"Rehab" (Reha): Purismus als Selbsttheraphie
Dieser Trend setzt auf Nüchternheit und die nackte, von allem Dekorativen befreite Form. Die Designwelt geht auf Entzug, nimmt Abstand, wird luftig und leicht, löst sich auf.
"Discipline" (Disziplin): Besinnung auf die Vernunft der Dinge
Mit Disziplin wird auf die ursprüngliche Ästhetik des Bauhauses und absoluter Perfektion gesetzt. Es ist die neue Ernsthaftigkeit, mit der Design auf Werte wie Nachhaltigkeit und Beständigkeit überprüft wird.
Trickery
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Comfort Zone
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Rehab
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Discipline |