Lichtinstallation: „Time Drifts Cologne II“ von Philipp Geist

Anlässlich des Messeduos imm cologne und LivingKitchen präsentierte die Koelnmesse am 15. und 16. Januar 2017 von 18:00 bis 22:00 Uhr rund um den Dom die Lichtinstallation „Time Drifts Cologne II“ des Berliner Lichtkünstler Philipp Geist. Damit verlängerte sie die Media Performance des Künstlers „Time Drifts Cologne“ aus der Silvesternacht 2016 ins Messejahr 2017.

„Ich freue mich, dass wir die Performance von Philipp Geist verlängern konnten und damit dieses grandiose Kunstwerk im Rahmen der imm cologne für noch mehr Menschen erlebbar machen werden“, erklärte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH. „Mit der Installation wollen wir das für uns sehr wichtige Thema Licht akzentuieren. Und wir senden eine weitere positive Botschaft vom Standort Köln aus in die Welt.“

Genießen Sie hier eine 360° Tour durch die Lichtinstallation

Die Lichtinstallation wird wie zum Jahreswechsel 2016/2017 auf die Domplatte West und den Roncalliplatz sowie auf die Fassaden des Dom Forums, des Römisch Germanischen Museums und des Dom-Hotels projiziert. Die Installation visualisiert erneut die Themen Zeit und Raum sowie Wünsche für das Jahr 2017 und zeigt jene Begriffe, die über einige Wochen von den Kölnern und darüber hinaus eingereicht wurden. Dabei wird das Konzept zur imm cologne künstlerisch weiterentwickelt: Die Begriffe und Assoziationen werden in zahlreiche Sprachen übersetzt, um das internationale Publikum, das sich zur imm cologne in Köln einfindet, anzusprechen. Zudem werden die Wörter in anderen Bildkompositionen zusammengesetzt.

Mehr zum Projekt

Der Künstler verzichtet auf den Einsatz von Leinwänden und projiziert Begriffe und Assoziationen großflächig auf die Bodenfläche des Roncalliplatzes, auf die Fassaden des Dom Forums und Römisch Germanischen Museums. Dazu setzt arbeitet Philipp Geist mit Video Mapping Installationen und großflächigen statischen Projektionen sowie künstlich erzeugtem Theaternebel. Es entsteht ein Zusammenspiel zwischen der konkreten, greifbaren Projektion auf die Architektur, den begehbaren Boden und der transparenten, sich verflüchtigenden Projektionsfläche im Nebel. Begriffe werden als Metapher für die Vergänglichkeit kurzzeitig sichtbar und verschwinden sofort wieder. Besucher werden selbst zu einem Teil der Installation und können die Installation begehen und aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Dazu ertönt Ambient Sound von Martin Gretschmann.