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#immcologne

Klassiker neu aufgelegt: Ib Kofod-Larsens Knitting Chair

24.10.2017

Knitting Chair von Ib Koford-Larsen reeditiert von Menu

Der Knitting Chair von Ib Koford-Larsen in der Reedition von Menu´. (Foto: Menu)

Der dänische Architekt und Designer Ib Kofod-Larsen präsentierte 1951 mit seinem Knitting Chair ein bemerkenswertes neues Stuhldesign der dänischen Moderne. Die freigelegte dreieckige Konstruktion mit sanft geschwungenem Sitz und Rücken und die markanten Ausschnitte zum Ausruhen der Ellbogen beim Lesen (oder natürlich Stricken) bestätigten Kofod-Larsens Ruf als Meister Portion und der unerwarteten, skulpturalen Form. Lediglich als limitierte Edition aufgelegt ist das elegante, originelle Design zu einem immer wertvolleren und begehrten Sammlerstück geworden.

Kofod-Larsen wurde 1921 in Dänemark geboren und studierte an der Königlich Dänischen Akademie in Kopenhagen. 1948 gewann er einen Wettbewerb von Holmegaard Glass sowie den Jahrespreis der dänischen Kunsttischlerzunft und zog damit das Interesse von Möbelherstellern wie etwa der dänischen Faarup Møbelfabrik auf sich. Sehr häufig arbeitete der Designer mit Materialen wie Teak- und Rosenholz und wertvollem Leder. Saubere, bildhafte Linien charakterisieren einen Großteil seiner Arbeit. „Die Möbel von Ib waren in der Realität verwurzelt“, sagt der Sohn des Designers, Jan Kofod-Larsen. „Er war sehr stolz auf seine Arbeit und hat sich im Designprozess wiederholt, wobei er eng mit seinen Herstellern zusammengearbeitet hat, um jedes Detail genau richtig zu machen. Dabei war es seine Hoffnung, ein Design zu schaffen, das funktional und ästhetisch Bestand hat.“

Knitting Chair von Ib Koford-Larsen reeditiert von Menu

Markanten Ausschnitte zum Ausruhen der Ellbogen beim Lesen - oder natürlich Stricken. (Foto: Menu)

Und so bietet der Knitting Chair neben einem hohen Komfort durch einen idealen Sitzwinkel und die Unterstützung der Lendenwirbel auch ein Design, das sich durch seine klaren, skulpturalen Linien auszeichnet. Der Knitting Chair ist aus jedem Blickwinkel schön und lässt sich leicht überall in einem Raum platzieren. Trotz des umhüllenden Komforts hat der Stuhl eine relativ kleine Grundfläche, wodurch sowohl in kompakten als auch in größeren Räumen eine gute Figur macht.

Jetzt hat die dänische Designmarke Menu ihre Kollektion um diesen Klassiker erweitert. „Ib wäre sehr froh gewesen, zu sehen, dass die Menschen heute seine Möbel schätzen“, ist sich Jan Kofod-Larsen sicher. „Und ich denke, er hätte den Ansatz von Menu genossen und sich darauf konzentriert, für die Zukunft zu schaffen und gleichzeitig die Vergangenheit zu respektieren.“ Ab September 2018 wird es den Knitting Chair in dunkel gebeizter massiver Eiche mit grau-braunem Anilinleder in ausgewählten Geschäften und online geben.

Knitting Chair von Ib Koford-Larsen reeditiert von Menu

Ib Koford-Larsen arbeitete sehr häufig mit Materialen wie Teak- und Rosenholz und wertvollem Leder. (Foto: Menu)

„Bei Menu lieben wir minimalistisches Design, das den skandinavischen Werten einen phantasievollen Zugang bietet und dem Alltag neue, clevere und funktionale Lösungen bietet“, sagt Joachim Kornbek Engell-Hansen, Menus Design & Brand Director. Bei Menu ist man darauf bedacht, die Werte der Moderne und des Mid-Century mit einer persönlichen Note zu verbinden. „Wir nennen es Modernismus Reimagined“, erklärt Kornbek Engell-Hansen, „und ich kann mir keinen besseren Klassiker als Ib Kofod-Larsens Knitting Chair vorstellen, um die Wurzeln dieses Menu-Konzepts zu präsentieren. Der Stuhl zeigt den universellen Klang von sauberem, menschlichem Design, das mit einem spielerischen, durchdachten Blick geschaffen wurde. Wir denken, dass unsere Kunden genauso begeistert sein werden wie wir, wenn wir den Knitting Chair in modernen Räumen blühen sehen.“

Sie finden Menu auf der imm cologne 2019 in Halle 3.2 | Stand E031