13.–19.01.2020 Für alle: 17.–19.01.2020

#immcologne

Referenten-Statements zum imm cologne Congress

2 Fragen an unsere Referenten: Warum sind Sie beim imm cologne Congress 2020 dabei? Und was genau macht Ihren Vortrag so spannend?

Das sind ihre Antworten:

„Die Welt dreht sich immer schneller und damit wachsen auch die Anforderungen für die Möbelbranche. Die Digitalisierung ist ein super Mittel, um zu verhindern, dass uns dabei schwindelig wird. Trotzdem führt das Stichwort „Digitalisierung“ häufig zu universeller Verunsicherung – zu weit scheint dieses Feld! Lassen Sie uns darüber sprechen, wie genau diese Vielfalt die Digitalisierung zu einem so wertvollen Tool macht.“

Laura Müller
Leitung Kommunikation & Pressesprecherin, deinSchrank.de

"Wandelten sich anfangs Retail-Segmente wie Kleidung und Kosmetik, hat sich in den vergangenen fünf Jahren auch der Möbel-/Matratzenmarkt markant verändert. Der Gedanke, Konsumenten würden Matratzen ohne vorheriges Probeliegen jemals online bestellen, war unvorstellbar. Inzwischen liegt der Marktanteil von online verkauften Matratzen in Deutschland bereits bei knapp 30%, Tendenz steigend. Bettzeit hat diesen Trend in Deutschland aktiv mitgestaltet und vorangetrieben, war sich dabei jedoch stets auch der Bedeutung des Offline-Handels und dessen Einfluss auf die Consumer Journey bewusst. Mit diesem disruptiven Mindset starten wir nun mit unseren Marken Emma und Dunlopillo und gemeinsam mit unseren rund 20 Retailpartnern weltweit in die nächste Phase unserer Entwicklung – den Aufbau von Love Brands, die Menschen weltweit dafür lieben, wie diese ihren Schlaf verbessern.“

Katrin Nieke
Head of Brand Performance Marketing, Emma - The Sleep Company

„Wachstumstreiber E-Commerce. Die Umsatzentwicklung im Möbeleinzelhandel ist in Deutschland und Westeuropa in den letzten Jahren mit leichten Schwankungen erfreulich stabil. Sinkende Arbeitslosenquoten, steigende Haushaltseinkommen, niedrige Zinsen, hohe Bautätigkeit und eine bislang stabile Konjunktur sind derzeit die Rahmenbedingungen für eine hohe Anschaffungsneigung bei den Konsumenten.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der stationäre Handel mit Möbeln jährlich um ca. 5% zurückgeht und der Online-Handel im Gegensatz dazu um ca. 20% wächst.

Für die Hersteller von Möbeln stellt sich deshalb die Frage, ob es sinnvoll ist, sich den wachsenden Kanal E-Commerce zu erschließen mit seinen ganz spezifischen Herausforderungen. Datengetrieben, der Zwang zu Kurzlieferzeiten und Endkundenbelieferung sind nur einige Aspekte, die ein neues Geschäftsmodell erfordern. Start-ups, die in zunehmenden Maßen auch in der Möbelbranche entstehen, können sich ganz neu erfinden und ein Geschäftsmodell aufbauen, das sich konsequent an den Bedürfnissen der Endkunden in diesem Segment orientiert.

Die etablierten Hersteller stehen dem gegenüber vor der Herausforderung sich einerseits neu aufstellen zu müssen, anderseits die etablierten Kanäle im stationären Handel mit ihrem hohen Umsatzanteil nicht zu vernachlässigen.

Der Vortrag zeigt wie dies gelingen kann und welche Stolpersteine es dabei gibt aus dem Weg zu räumen.“

Michael Stiehl
Geschäftsführender Gesellschafter, Rauch Möbelwerke GmbH