13.–19.01.2020 Für alle: 17.–19.01.2020

#immcologne
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Pure Talents Contest

Mit dem Pure Talents Contest veranstaltet die imm cologne 2020 bereits zum 17. Mal einen der international renommiertesten Design-Wettbewerbe für junge Gestalter – für viele der ausgewählten Teilnehmer der Startschuss zu einer erfolgreichen Designer-Karriere.

Der Pure Talents Contest ist exklusiv für Designer konzipiert worden, die noch im Studium sind oder gerade erst die Universität verlassen haben. Der Wettbewerb, der anlässlich der imm cologne von der Koelnmesse ausgelobt und organisiert wird, bietet mit der Ausstellung für die ausgewählten Teilnehmer einen ersten Schritt ins Design-Business. Die drei besten Produkte in der Wettbewerbsausstellung werden zusätzlich ausgezeichnet. Erstmalig wird zur imm cologne 2020 ein Audience Prize vergeben der über ein öffentliches, social-media-basiertes Voting ermittelt wird. Die Teilnehmer der Ausstellung und die Preisträger der drei ersten Preise werden von einer internationalen Jury ausgewählt, die sich aus den folgenden Designexperten zusammensetzt:

Die Jury

Gesa Hansen, Designerin, The Hansen Family, Paris

Die deutsch-dänische Designerin Gesa Hansen studierte an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Nagoya University of Arts in Japan.
Sie arbeitete u.a. in Paris für Jean Nouvel und H5, einem Atelier mit starkem Bezug zum Handwerk. Mit The Hansen Family gründete sie in der Folge ihr eigenes Studio.

2009 schloss sie sich für die Gründung des Interior Design-Studios Hansen feutry Bihr mit Ai Bihr und Pascaline Feutry zusammen.
Zuletzt stellte sie auf der Wallpaper Handmade Exhibition aus. Sie ist zweifache Gewinnerin des Red Dot Awards und wurde mit dem Good Design Award des Chicago Athenaeums ausgezeichnet.

Gesa Hansen
Giulio Cappellini, Art Director Cappellini, Mailand

Giulio Cappellini wurde 1954 in Mailand geboren. Er studierte Architektur und besuchte nach seinem Abschluss die Bocconi University School of Business Management in Mailand. 1979 begann er seine Karriere bei Cappellini S.p.A., wo er zunächst mit grundlegenden Fragestellungen zum Corporate Image der Marke betraut war und später die Geschäftsführung des Unternehmens übernahm.

Giulio Cappellini verantwortet als Art Director nicht nur die Positionierung der Marke und deren gesamte Produktpolitik, sondern ist darüber hinaus auch selbst als Designer für Cappellini tätig. Die wichtigsten Museen für zeitgenössische Kunst haben Cappellini-Möbel in ihre ständigen Sammlungen aufgenommen. Giulio Cappellini war der Co-Autor einer Vielzahl von Texten zur Geschichte des Designs. Kürzlich hat ihn das Time Magazine zu einem der zehn wichtigsten Köpfe im Bereich Mode und Design gewählt und ihm den Titel eines weltweiten Botschafters italienischer Design-Exzellenz verliehen.

Giulio Cappellini ist außerdem Art Director bei Ceramica Flaminia. Einige der Badmöbel der renommierten Marke hat er selbst entworfen. Weiterhin ist er Art Director des Mailänder Istituto Marangoni School of Design sowie Art Director des italienischen Designleuchten-Herstellers Icone Luce. Schließlich lehrt er als Gastprofessor an Fakultäten für Design und Architektur auf der ganzen Welt und organisiert Ausstellungen und Veranstaltungen wie das „Temporary Museum for Design“ im Mailänder Superstudio Più oder „Italian Hospitality" in Singapur. Zuletzt war er als Art Director für I MADE verantwortlich, eine Ausstellung der Saatchi Gallery London über italienisches Design. In Zusammenarbeit mit Oikos und Tod's betreut er Projekte, an denen Designer aus der ganzen Welt beteiligt sind. Die wichtigsten internationalen Designmagazine haben über Giulio Cappellini geschrieben.

© credits @antoniofacco

Philippe Malouin, Designer, London

Der britisch-kanadische Designer Philippe Malouin hat einen Bachelor-Abschluss von der Design Academy Eindhoven. Außerdem studierte er an der École Nationale Supérieure de Création Industrielle in Paris und an der University of Montreal.

Er arbeitete zunächst für den britischen Designer Tom Dixon und gründete dann 2008 sein eigenes Studio. Von 2012 bis 2015 unterrichtete er am Royal College of Art in London. Neben seinem eigenen Büro leitet er das Studio für Architektur und Innenarchitektur POST-OFFICE ( www.postofficelondon.co.uk ).

Sein vielseitiges Schaffen umfasst Tische, Teppiche, Stühle, Leuchten, Kunstobjekte und Installationen. Zu seinen Kunden zählen u.a.: SCP, Marsotto Edizioni, Resident, OTHR, Hem, Ace hotel, Matter-Made, Established & Sons, Roll & Hill, 1882 ltd., Kvadrat, Umbra Shift, Caesarstone, IZÉ, Swarovski, Bloomberg, Aesop, Touch Digital.

Philippe Malouin wird durch die New Yorker Galerie Salon 94 vertreten. Das Wallpaper* Magazine verlieh im kürzlich den Titel „Designer of the Year”. Philippe lebt und arbeitet in London.

Sebastian Herkner, Designer, Offenbach

Sebastian Herkner (geb. 1981) studierte Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Im Laufe seines Studiums konzentrierte er sich zunehmend auf das Entwerfen von Objekten und Möbeln und schärfte dabei sein Gespür für Materialien, Farben und Texturen. Für kurze Zeit arbeitete er zunächst für Stella McCartney in London und gründete dann 2006 sein eigenes Studio. Seitdem entwirft er Möbel, Leuchten und kleinere Objekte für Hersteller wie Ames, &tradition, Cappellini, ClassiCon, Dedon, Ex.t, Fontana Arte, Gubi, Linteloo, Moroso, Pulpo, Rosenthal, Schramm Werkstätten, Thonet, Wittmann und Zanotta.

Daneben realisiert er Projekte im Innenarchitektur-Bereich sowie im Museums- und Ausstellungsdesign. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem IF Award, dem Iconic Award und dem Elle Deco International Design Award (EDIDA). 2016 entwarf er „Das Haus“ als Guest of Honour der imm cologne. Maison&Objet wählte ihn 2019 zum „Designer of the Year“.

Sebastian Herkners große Liebe zur traditionellen Handwerkskunst verbindet sich mit seinem Sinn für neue Technologien, seinem feinen Gespür für Farben, authentische Materialien und Texturen sowie einer unverstellten Neugier für andere Kulturen. Hinzu kommt die Bereitschaft, Verantwortung für die Dinge und Menschen zu übernehmen, mit denen er arbeitet, sein Sinn für Details und die Sorgfalt, die er bei allen Schritten auf dem Weg zu einem außergewöhnlichen Objekt aufwendet. Auch nach dem gr0ßen Erfolg des Bell Table, den er 2012 für ClassiCon entwarf, ist Sebastian Herkner diesen Ansprüchen – und sich selbst – immer treu geblieben. Eine ruhige Ausgewogenheit und das Vertrauen in seine Intuition sind wichtige Konstanten in seiner Arbeit, die er als einen kontinuierlichen Dialog zwischen den Disziplinen versteht; ein Dialog, der ihn auf der Suche nach beinahe vollständig vergessenen Handwerkstechniken in die entlegensten Winkel der Welt führt, um dort Handgefertigtes mit jahrhundertealter Tradition aufzuspüren – schlafende Schönheiten, die er zu neuem Leben erweckt.

Dabei schafft er nicht nur Stühle, Sofas, Lampen, Tische, Vasen und Teppiche, sondern einen ganzen Kosmos, in dem seine Objekte die Sinne auf eine besondere Weise ansprechen und in dem Schönheit aus dem Schaffensprozess selbst und aus seinem Einfühlungsvermögen gegenüber dem Menschen entsteht.

Text geschrieben von Martina Metzner

Sebastian Herkner

© Evelyn Dragan.

Suvi Saloniemi, Chefkuratorin, Design Museum Helsinki

Suvi Saloniemi (geb. 1980) ist spezialisiert auf zeitgenössisches Design und Designgeschichte. Seit 2012 ist sie leitende Kuratorin am Design Museum Helsinki.

Schwerpunkte ihrer Expertise liegen in den Bereichen Skandinavisches Design, Collectible Design, Kritische Kunstpraxen, Museen und Globale Designnetzwerke. Im Rahmen ihrer internationalen Aufgaben betreut sie Projekte in New York, London, Stockholm, Moskau und Seoul.

Saloniemi war an einigen der wichtigsten Kultureinrichtungen Helsinkis tätig. Ihre kuratorische Laufbahn begann sie 2003 am Kiasma Museum for Contemporary Art in Helsinki. Sie ist eine international gefragte Referentin und Dozentin. Daneben nimmt sie zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben wahr. So ist sie u.a. Mitglied des Beirats der Kopenhagener Designmesse Chart und Mitglied des Vorstands des Finnish Institute in St. Petersburg.

Saloniemi hat ein Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten von Helsinki und Stockholm sowie ein Kuratoren-Studium an der Aalto University of Art, Design and Architecture in Helsinki absolviert.

Johannes Hünig, Editor IDEAT Magazine, Hamburg

Johannes Hünig (geb. 1981) ist Redakteur und Textchef des Designmagazins IDEAT. Er studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Hamburg.

Er schrieb als freier Autor für zahlreiche namhafte Architektur- und Designmagazine und arbeitete als Redakteur für SCHÖNER WOHNEN, bevor er 2014 nach London zog, wo er als Press Officer für ein Architekturbüro tätig war.

2016 kehrte er nach Deutschland zurück und ist seitdem bei IDEAT für die Design- und Architekturthemen zuständig.

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Pure Talents Contest 2021

Alle Gewinner und Nominierten des Pure Talents Contest 2019 auf der imm cologne

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