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Connected Living

Smart Home – eine sichere Verbindung

Technik macht das Leben in vielen Bereichen bequemer. Smart Homes sind heute dazu in der Lage, viele Handgriffe zu übernehmen. Neben dem Komfort rückt vor allem ein Thema immer mehr in den Fokus der smarten Vernetzung: Sicherheit.

Grauer Google Nest Lautsprecher auf einem Holzregal

Smart Home Konzepte machen den Alltag bequemer, das Zuhause sicherer und sehen mittlerweile auch wirklich stylisch aus. (Foto: John Tekeridis, Pexels.com)

Smarte Technologien für einen bequemen Alltag

Galt der Staubsaugerroboter vor einigen Jahren noch als absolutes Hightech Hilfsmittel im Haushalt, gehört er mittlerweile zur Grundausstattung. Neben intelligenten Putzhilfen finden sich viele weitere intelligente Systeme, mit denen sich das gesamte Zuhause einfach über das Smartphone steuern lässt. Der Badausstatter Hansgrohe hat erst kürzlich die Badezimmer revolutioniert. Das digitale Duschsystem „RainTunes“ verbindet Wasser, Licht, Ton und Duft. Über die hansgrohe HomeApp können Nutzende ihre Hansgrohe Badausstattung steuern und zwischen verschiedenen Modi wählen – zum Beispiel „Entspannung“ oder „Guten Morgen“. Entsprechend dem Modus wird die Härte des Wasserstrahls, die Musik, das Licht und der Duft im Bad bestimmt.

Neben dem Badezimmer finden sich auch in anderen Räumen smarte Ansätze, die den Alltag bequemer machen: Sei es der Kühlschrank, der die Vorräte im Blick hat und automatisch eine Bestellung beim nächstgelegenen Supermarkt aufgibt oder das heimische Entertainment System, das via App Fernseher, Boxen und Licht verbindet.

Auch Gesundheit spielt bei smarten Anwendungen eine immer größere Rolle. Der Axia Smart Active Bürostuhl von BMA zum Beispiel wurde gemeinsam mit Physiotherapeuten entwickelt und vibriert, sobald es Zeit ist, die Sitzposition zu ändern oder sich für kurze Zeit zu bewegen. Doch Smart Home Technologien können den Alltag nicht nur bequemer machen, sondern auch sicherer.

Smart Cook Assistent von Miele

Der Smart Cook Assistent von Miele hilft nicht nur dabei, jedes Gericht auf den Punkt genau zu kochen, sondern reguliert auch automatisch die Temperatur des Herdes und schützt so vor dem Verbrennen. (Foto: Miele)

Smart Home: Ein Zuhause, unendlich sichere Möglichkeiten

Staubsaugerroboter und Entertainment Systeme sind nur zwei von unzähligen Optionen, die der Markt für Smart Home Geräte zu bieten hat. Neben bekannten kleinen Insellösungen geht der Trend immer mehr in Richtung Allround-Konzept. Smarte Systeme, die das gesamte Haus im Blick behalten – auch von unterwegs.

Eine der wohl bekanntesten Smart Home Applikationen ist Apples HomeKit. Über die App lassen sich mittlerweile die Produkte vieler verschiedener Anbieter steuern, darunter auch Philips Hue Leuchten. Über die Anwendung lässt sich in Kombination mit verschiedenen Produkten das gesamte Zuhause kontrollieren. Wer sich für Überwachungskameras entscheidet, kann sogar von unterwegs das gesamte Haus jederzeit im Blick behalten.

Der Window Guard von der Firma Eve ist ein Fenstersensor, der registriert, ob die Fenster offen oder geschlossen sind, und entsprechende Signale ans Smartphone schickt. Wird ein Einbruchsversuch erkannt, schlägt die App sofort Alarm und schaltet alle vernetzten Lampen automatisch ein – wenn diese zuvor mit dem Sensor verbunden wurden. Auch die Wasser- und Rauchmelder von Eve können mit anderen Geräten wie beispielsweise Lampen verbunden werden. Bei starker Rauchentwicklung meldet sich dann nicht nur der Feuermelder, sondern dank der smarten Vernetzung wird auch direkt der Fluchtweg beleuchtet.

Netatmo gehört zu den ersten Herstellern, die smarte Technik mit modernem Innendesign verbinden. Die Alarmanlagen, Kameras und Tür- und Fenstersensoren lassen sich über die dazugehörige App steuern oder können alternativ in Apples Smart Home Anwendung Homekit integriert werden.

Neben Apple hat auch Google mit „Nest“ ein Connected Home System auf dem Markt, welches die eigenen vier Wände sicherer macht. Von der Klingel über den Lautsprecher bis hin zur Überwachungskamera: Alle Bestandteile des Systems lassen sich per Sprachsteuerung über stylische Lautsprecher kontrollieren.

Das System von Bosch erkennt ungewöhnliche Bewegungen im Außenbereich des Hauses und schickt automatisch eine Benachrichtigung an die App. Das Besondere bei Bosch: Sollten Sie nicht zu Hause sein und der Bewegungsmelder registriert ungewohnte Aktivitäten, simuliert er Ihre Anwesenheit und schaltet Fernseher und Licht ein.

Die Möglichkeiten sind endlos und gleichzeitig durch unterschiedliche Betriebssysteme begrenzt. Wer sich für eine Allround-Lösung entscheidet sollte sich vorher Gedanken machen, ob er primär iOS oder Android nutzt, denn in den meisten Fällen ist nur ein System pro Smart Home Anwendung kompatibel.

Kleiner Junge spielt im Kinderzimmer mit Förmchen /

Auch für die Kleinsten hat der Smart Home Markt aufgerüstet und macht das Spielzimmer so zu einem sicheren Ort – tagsüber und nachts. (Foto: Paige Cody auf Unsplash)

Smartes Kinderzimmer – von klein auf vernetzt

Für Familien mit Kindern spielt die Sicherheit in den eigenen vier Wänden eine besonders große Rolle. Dazu zählen nicht nur kindersichere Treppen, Steckdosen oder Hauseingänge, sondern auch das Kinderzimmer selbst. Vor allem nachts plagen Eltern Ängste, da sie ihre Kinder nicht dauerhaft im Blick haben können. Viele Hersteller bieten smarte Systeme, die die Kleinsten sanft in einen sicheren Schlaf und durch die Nacht bringen.

Das Lichtsystem Philips Hue hilft Kindern dabei, ein Gefühl für Bettzeiten zu bekommen. Abends dimmt der „Sleep Buddy“ automatisch die Beleuchtung im Kinderzimmer in ein warmes Sonnenuntergangs-Szenario und schafft damit einen sanften Übergang zur Schlafenszeit. Das signalisiert Kindern, dass der Tag langsam zu Ende geht. Die Lampen lassen sich ganz einfach per App steuern. Das Besondere: Eltern können zwischen zwei Modi wählen. Zum einen gedämmtes Licht zur Schlafenszeit und hellerem Licht, sobald die Kinder aufstehen dürfen.

Um die Kleinsten auch in der Nacht in Sicherheit zu wissen, lassen sich die Philips Hue Lampen mit Bewegungssensoren von eNet verbinden. Das System reagiert auf Bewegungen und Geräusche im Kinderzimmer und schaltet automatisch das Licht zum Beispiel im Elternschlafzimmer ein. So bekommen die Eltern auch mitten in der Nacht jede ungewöhnliche Aktivität sofort mit. Neben Bewegung messen die Sensoren auch die Temperatur. In der App können zwei Alarmsignale festgelegt werden, indem eine maximale und minimale Temperatur eingestellt wird.

So wird das Smart Home zum einem echten Safe Home

Die unendlichen Möglichkeiten, die Smart Home Technologien mittlerweile bieten, können bei falscher Verwendung auch ins Gegenteil schlagen und so zur Sicherheitslücke werden. Dadurch, dass alle Geräte dauerhaft über das WLAN online sind, können unbefugte Dritte im schlimmsten Fall Zugriff auf die Überwachungskamera im Wohnzimmer oder die Schließanlage des Hauses bekommen. Die gute Nachricht: Bereits mit wenigen Handgriffen, wird aus dem Smart Home ein Safe Home.

• Produkte:

Bei der Wahl der passenden Technik lohnt es sich, in Produkte zu investieren, die beispielsweise das Siegel „VDE Informationssicherheit geprüft“ von Verband der Elektrotechnik tragen. Dieses Siegel erhalten nur Geräte, die bei Installation und Betrieb, bei Updates sowie beim Fernbetrieb eine sichere Datenübertragung vorweisen.

• Smartphone:

Das Handy ist die Schaltzentrale und somit der Mittelpunkt eines jeden Smart Homes. Umso wichtiger ist es, dass Smartphone mit entsprechender Firewall oder Virenprogrammen vor Schadsoftware zu schützen.

  • Softwareupdates:

Um die dauerhafte Sicherheit im Smart Home aufrechtzuerhalten, sollten alle Geräte immer auf dem neuesten Stand sein. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Updates vom jeweiligen Hersteller authentifiziert sind.

Ein Blick in eine smarte Zukunft

Die vergangenen Jahre haben eindrucksvoll bewiesen, dass smarte Anwendungen immer vielfältiger und verlässlicher werden. Ob Steuerung der Raumtemperatur, des Entertainment Systems oder eben der gesamten Sicherheit im Haus. Smart Homes sind auf dem Vormarsch und werden das Zuhause in Zukunft noch sicherer machen. Deutlich wird jetzt schon, dass der Trend von Insellösungen hin zu ganzheitlich gedachten, digitalen Wohnkonzepten geht. Auch Architekten fokussieren sich bei der Planung schon heute immer mehr auf die digitale Infrastruktur und Konnektivität von Wohnräumen.

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