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Das Wohn-Badezimmer

05.12.2019

imm cologne Trend Wohnbadezimmer

Da ein Teppich allein noch kein wohnliches Badezimmer ausmacht, sind wandhängende Badmöbel wichtige Gestaltungselemente im Wohn-Badezimmer. Foto: burgbad

Raumübergreifende Gestaltung von Räumen und Wohnflächen – das ist das Schlagwort bei den aktuellen Wohn- und Einrichtungstrends, mit denen sich Architekten und Interior Designer auseinandersetzen müssen. Wohnraumgestaltung wird als ganzheitliches Prinzip begriffen. Die Einrichtung ist aufeinander abgestimmt, vermittelt Offenheit und Leichtigkeit und zieht sich durch alle Wohnbereiche. Nun erfährt auch das Badezimmer eine immer stärkere Aufwertung: Badnutzer fordern eine ähnlich hohe Wohnqualität im Badezimmer wie in der gesamten Wohnung. Doch wie sieht ein Wohnbadezimmer aus?

Da ein Teppich allein noch kein wohnliches Badezimmer ausmacht, sind wandhängende Badmöbel wichtige Gestaltungselemente. Ausgangsbasis der Badplanung ist dabei der Waschtisch. Die Schaltzentrale im Bad sorgt nicht nur für geordnete Abläufe, sondern bietet auch die notwendigen Freiflächen für ein wohnliches Styling. Ein Spiegel oder ein Spiegelschrank übernehmen dabei zunehmend auch ergänzende Funktionen: Neben dem notwendigen Stauraum werden im Spiegelschrank auch raumgreifende Beleuchtungssysteme integriert. Badmöbel sind für die Nutzung in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit optimiert. Die Oberflächen sind oft Natur-Imitationen und vermitteln ein wohnliches Ambiente. Es sind aber auch Badmöbel in Vollholz auf dem Markt, die sich gerade im gehobenen Einrichtungsbereich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Noch mehr Lifestyle ins Badezimmer kommt über die Auswahl von modernen, flächig eingesetzten Farben bei den Badmöbelfronten und -konsolen.

Neue Ausstattungselemente machen das Bad noch wohnlicher

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Warme Materialien an Fußboden und Wand, sowie weitere Möbel, wie zum Beispiel ein Sessel oder Hocker, eine Bank oder ein kleiner Schminktisch erweitern die Gestaltungswelt des Wohnbadezimmers und bringen mehr Aufenthaltsqualität ins Bad. Foto: Geberit

Freistehende Badwannen, bodenebene Duschflächen mit Walk-in-Konstruktion und farbigen Glasflächen sind wichtige Gestaltungselemente, um ein modernes, wohnliches Badezimmer zu planen. Aber auch die Materialwahl ist entscheidend für den Wohlfühlfaktor. Einsatzmöglichkeiten für Textilien sind nicht nur in Form von Badetüchern zu finden, sondern auch an Fenstern, als Bezüge von Sitzgelegenheiten oder Badewannenverkleidungen. Wasserabweisende Tapeten an der Wand und Bodenfliesen in Holzoptik sorgen für Behaglichkeit. Weitere Möbel, wie zum Beispiel ein Sessel oder Hocker, eine Bank oder ein kleiner Schminktisch erweitern die Gestaltungswelt des Wohnbadezimmers und bringen mehr Aufenthaltsqualität ins Badezimmer.

Mit Accessoires und Deko-Gegenstände zum Wohnbadezimmer

Der Trend zu mehr Farbe im Badezimmer beeinflusst nicht nur die Gestaltung von Wand, Decke und Fußboden eines Badezimmers sowie die Optik der montierten Sanitärobjekte, sondern auch die Accessoires und Deko-Items. Diese übernehmen im Badezimmer eine zunehmend wichtige Funktion, denn erst das Styling macht aus einem gut gestalteten Badzimmer einen echten Wohlfühlraum für die Bewohner. Neben den ganz privaten Dingen, die im Badezimmer untergebracht werden müssen, sind es Pflanzen, Bilderrahmen oder auf die Interessen des Bewohners abgestimmte Dekorationen, die das Badezimmer vom rein funktionalen Raum zu einem Private Spa mit Mehrwert machen.

Trends aus dem Objektbereich beeinflussen auch das private Bad

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Sauna im Wohnraum: Mit der raumsparenden und ausfahrbaren Sauna S1 hat Klafs ein Modell entwickelt, mit dem alle Sauna-Fans das wohltuende Saunabad auch dort pflegen können, wo bislang kein Platz für eine Sauna klassischer Bauart war. Foto: Klafs

Auf dem privaten Immobilienmarkt werden Größe und Ausstattung des Badezimmers immer häufiger zu einem wichtigen Kaufkriterium für den Investor. Bei einer Eigentumswohnung zählt neben der Lage häufig auch die gehobene Ausstattung des Badezimmers zu den zentralen Wünschen von Kaufinteressenten. Plant der Architekt ein größeres Bad mit Mehrfachnutzen ein, erhöht dies Ausstattungsgrad und Designqualität der eingesetzten Produkte und setzt diese geschickt zu einem Private Spa in Szene. Oft ist damit auch ein höherer Verkaufspreis der Immobilie zu erzielen. Die Produktentwicklungen im Objektgeschäft werden mit einiger Verzögerung nun auch im privaten Bereich vermehrt Einsatz finden. So steigen aktuell die Verkaufszahlen von Dusch-WCs. Auch Wellness-Produkte wie Infrarot-Kabinen, Saunen oder Dampfbäder gehören zu der Wunschausstattung für das Private Spa.