20.–23.01.2021 #immcologne

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Nachwuchswettbewerb für Jungdesigner

18. Pure Talents Contest

Die Jury hat entschieden - Die Nominierten des 18. Pure Talents Contest stehen fest. Sie wurden aus rund 850 internationalen Einsendungen ausgewählt und werden hier in Kürze zu sehen sein.

Die drei Preisträger der imm cologne und der Preisträger der LivingKitchen Selection wurden ebenfalls ermittelt werden jedoch erst am ersten Messetag bekanntgegeben.

Änderung und Anpassung der Teilnahmebedingungen des Pure Talents Contest 2021

„Wir haben von Anfang an alles darangesetzt, dass der Pure Talents Contest auch im Jahrgang 2021 stattfindet, weil es für uns wichtig ist, mit dem Wettbewerb zur Förderung junger Kreativer eine Konstante darzustellen – gerade in dieser schwierigen Zeit. Aber natürlich haben wir alle Corona-bedingt mit Sand im Getriebe zu kämpfen, und auch wir mussten feststellen, dass das Corona-Virus sich stärker auf die Organisation des Pure Talents Contest auswirkt. Daher können wir den Pure Talents Contest 2021 nicht so durchführen wie in den letzten Jahren und haben uns dazu entschlossen, sowohl den Ablauf des Wettbewerbs als auch die Bedingungen hierfür noch einmal anzupassen. Die Alternative, den Pure Talents Contest in diesem Jahr auszusetzen, erscheint uns inakzeptabel. Ziel der Anpassungsmaßnahmen ist es, den Nachwuchsdesignern mit dem Pure Talents Contest – Corona zum Trotz – eine attraktive Plattform bieten zu können, um sich und ihre Entwürfe einem breiten Publikum vorzustellen – sowohl digital als auch analog, auf der Messe wie über unsere Kommunikationskanäle.“ Claire Steinbrück, Director imm cologne

Die Anpassungen der Teilnahmebedingungen des Pure Talents Contest 2021 beinhalten:

  • Die Jury des Pure Talents Contest 2021 setzt sich zusammen aus den Designern Sebastian Herkner (Studio Sebastian Herkner, Offenbach) und Eva Marguerre (Studio Besau-Marguerre, Hamburg), Jennifer Reaves (Geschäftsführerin Blickfang GmbH) und Norbert Ruf, dem Creative Director von Thonet.
  • Bei der Jurysitzung nominiert die Jury aus allen Einreichungen die besten Entwürfe (rund 26).
  • Gleichzeitig werden aus den nominierten Entwürfen vier Gewinner ermittelt: Der erste, zweite und dritte Platz für die imm cologne Auswahl sowie der erste Platz für die LivingKitchen Selection.
  • Die vier Gewinner können ihre Prototypen auf der imm cologne/LivingKitchen ausstellen und selbst vor Ort sein; ein Preisgeld entfällt in diesem Jahr.
  • Die weiteren rund 22 nominierten Entwürfe werden ausschließlich mittels des eingesendeten Bild- und Textmaterials in einem besonderen Ausstellungsformat auf den Messen präsentiert.

Nach wie vor wird die Präsentation aller Nominierten und ihrer Entwürfe medienwirksam digital auf den Social-Media-Kanälen, auf den Event-Seiten der imm cologne und LivingKitchen sowie über ihre Presse- und Medienkanäle erfolgen.

Die Jury 2021

Eva Marguerre , Designstudio Besau-Marguerre

Studio Besau-Marguerre ist ein interdisziplinäres Designstudio im Herzen von Hamburg, das mit einem ganzheitlichen Gestaltungsansatz übergreifend in den Bereichen Produktdesign, Visuelle Kommunikation, Styling und Innenarchitektur tätig ist. 2011 von Eva Marguerre und Marcel Besau gegründet, umfasst ihr Team heute Innenarchitekten, Textildesigner, Grafikdesigner und Produktdesigner, mit denen spannende Messe-Konzepte bis hin zu umfangreicheren Projekten wie die Möblierung der Hamburger Elbphilharmonie umgesetzt werden. Mit einem feinen Gespür für ausgefallene Farben, experimentelle Formen und ungewöhnliche Materialien und viel Liebe zum Detail entwirft Studio Besau-Marguerre individuelle Konzepte, die dank der vielseitigen Expertise des Teams eine ganzheitliche Markenberatung und ineinandergreifende Konzeptumsetzung aus einer Hand ermöglichen. Ausgangspunkt der gestalterischen Arbeit eines jeden Projektes ist stets das Produkt selbst, für dessen Entwurf das Interieur von Beginn an mitgedacht sowie dessen übergeordnete Wahrnehmung zur Zielsetzung wird. Die Fertigung von Prototypen in Handarbeit gehört dabei ebenso dazu, wie die Nutzung digitaler Designtools.

Ausgezeichnet mit dem Interior Innovation Award 2015, dem Karl Schneider-Preis 2016, dem AIT Insider Award 2017 und dem Iconic Award 2018, umfasst das Kundenportfolio von Studio Besau-Marguerre namhafte Unternehmen wie Vitra, Artek, Thonet, e15 und Fürstenberg.

Eva Maguerre
Jennifer Reaves, Geschäftsführerin blickfang

Jennifer Reaves ist Designenthusiastin und eine begnadete Networkerin, so zumindest beschreibt sie Marcus Fairs, Chefredakteur der Onlineplattform dezeen. An ihr kommt keiner vorbei und seit sie ihre Leidenschaft für gute Gestaltung zum Beruf gemacht hat, arbeitet sie mit Elan an ihrem außerordentlichen Netzwerk in die internationale Designszene. Heute, 20 Jahre später, ist Jennifer Geschäftsführerin der internationalen Designmesse blickfang und zählt Branchengrößen wie Jaime Hayón, Stefan Diez, Ronan und Erwan Bouroullec, Inga Sempé, Philipp Mainzer oder Alfredo Häberli zu ihrem Netzwerk.

Dabei hat Jennifer besonders die unternehmerische Seite des Designer-Daseins im Blick. „Für mich zählt nicht nur die gestalterische Innovation. Ein erfolgreicher Designer muss heute ebenso ein Unternehmer sein und hierzu gehören Kompetenzen wie die Vermarktung des eigenen Talents, die Kalkulation eines Produktes von der Produktion bis hin zum Endkundenpreis, die Analyse des Marktes und vieles mehr. Nur wer sich der Gesamtheit und der Notwendigkeit dieser Aufgaben bewusst ist, kann Gewinner des Pure Talents Contest sein“.

Jennifer Reaves
Norbert Ruf, Creative Director und Geschäftsführer Thonet GmbH

In Augsburg geboren (1968), in Dortmund, Hannover und Athen studiert, mit beruflichen Stationen in der Schweiz und in Finnland, im Design zu Hause: Norbert Ruf ist heute Creative Director und Teil der Geschäftsführung des ältesten Möbelherstellers der Welt. Bei der Thonet GmbH ist er dafür zuständig, den seit 200 Jahren im Unternehmen verankerten Innovationsgeist lebendig zu halten, Möbel am Puls der Zeit zu entdecken und mitzuentwickeln und dabei gleichzeitig das Erbe nicht nur zu wahren, sondern es fortzuschreiben. Ruf kennt die Branche wie kaum ein anderer:

Vom Vertrieb und Produktmangement über Forschung und Entwicklung bis zur Geschäftsführung, mit Stationen bei Dedon, de Sede, Avarte Oy und Wilkhahn sowie als selbständiger Berater für internationale Designfirmen verfügt der studierte Industriedesigner und Betriebswirt über ein außergewöhnliches Netzwerk und ein sicheres Gespür für Gestaltung. Letzteres gibt er regelmäßig als Gastdozent an verschiedenen internationalen Universitäten weiter – und erweitert es als Juror diverser Design-Awards, u.a. des Pure Talents Contest 2021.

Norbert Ruf
Sebastian Herkner, Designer, Offenbach

Sebastian Herkner (geb. 1981) studierte Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Im Laufe seines Studiums konzentrierte er sich zunehmend auf das Entwerfen von Objekten und Möbeln und schärfte dabei sein Gespür für Materialien, Farben und Texturen. Für kurze Zeit arbeitete er zunächst für Stella McCartney in London und gründete dann 2006 sein eigenes Studio. Seitdem entwirft er Möbel, Leuchten und kleinere Objekte für Hersteller wie Ames, &tradition, Cappellini, ClassiCon, Dedon, Ex.t, Fontana Arte, Gubi, Linteloo, Moroso, Pulpo, Rosenthal, Schramm Werkstätten, Thonet, Wittmann und Zanotta.

Daneben realisiert er Projekte im Innenarchitektur-Bereich sowie im Museums- und Ausstellungsdesign. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem IF Award, dem Iconic Award und dem Elle Deco International Design Award (EDIDA). 2016 entwarf er „Das Haus“ als Guest of Honour der imm cologne.

Sebastian Herkners große Liebe zur traditionellen Handwerkskunst verbindet sich mit seinem Sinn für neue Technologien, seinem feinen Gespür für Farben, authentische Materialien und Texturen sowie einer unverstellten Neugier für andere Kulturen. Hinzu kommt die Bereitschaft, Verantwortung für die Dinge und Menschen zu übernehmen, mit denen er arbeitet, sein Sinn für Details und die Sorgfalt, die er bei allen Schritten auf dem Weg zu einem außergewöhnlichen Objekt aufwendet. Auch nach dem gr0ßen Erfolg des Bell Table, den er 2012 für ClassiCon entwarf, ist Sebastian Herkner diesen Ansprüchen – und sich selbst – immer treu geblieben. Eine ruhige Ausgewogenheit und das Vertrauen in seine Intuition sind wichtige Konstanten in seiner Arbeit, die er als einen kontinuierlichen Dialog zwischen den Disziplinen versteht; ein Dialog, der ihn auf der Suche nach beinahe vollständig vergessenen Handwerkstechniken in die entlegensten Winkel der Welt führt, um dort Handgefertigtes mit jahrhundertealter Tradition aufzuspüren – schlafende Schönheiten, die er zu neuem Leben erweckt.

Dabei schafft er nicht nur Stühle, Sofas, Lampen, Tische, Vasen und Teppiche, sondern einen ganzen Kosmos, in dem seine Objekte die Sinne auf eine besondere Weise ansprechen und in dem Schönheit aus dem Schaffensprozess selbst und aus seinem Einfühlungsvermögen gegenüber dem Menschen entsteht.

Text geschrieben von Martina Metzner

Sebastian Herkner

© Evelyn Dragan.

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